Die Initiative zur Vermeidung
freiheitseinschränkender
Maßnahmen in der
beruflichen Altenpflege
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Umsetzung der Leitlinie zur Vermeidung freiheitseinschränkender Maßnahmen (FEM) in den Diensten und Einrichtungen der AWO Pflege Schleswig-Holstein

AWO_FEM_LOGO

 

Unter dem Leitsatz „Freiheit – Mit Sicherheit“ wird derzeitig das Programm der Initiative zur Vermeidung freiheitseinschränkender Maßnahmen („Leitlinie FEM“) in den Diensten und Einrichtungen der AWO Pflege Schleswig-Holstein umgesetzt. Zudem wird der Anspruch des Verzichts auf FEM im Rahmen von Mitarbeitergesprächen mit Leitungen der Dienste und Einrichtungen thematisiert und auch schriftlich in verbindlichen Kontrakten mit den Leitungskräften festgehalten.
Erstmalig wird das Programm in ambulanten Diensten implementiert. Hierfür wurde das bewährte Vorgehen angepasst und die Materialien wurden um Aspekte zu FEM in der ambulanten Pflege ergänzt. Zudem wurden alle Materialien (Broschüren, Flyer, Leitlinie und Poster) mit dem Projektlogo der AWO Pflege Schleswig-Holstein versehen.
In der Planung und Durchführung des Projekts arbeiten Pflegewissenschaftler/innen der Universitäten Lübeck und Hamburg sowie Vertreter/innen der AWO Pflege Schleswig-Holstein aus verschiedenen Einrichtungen und der Projektentwicklung eng zusammen.

Projektzusammenfassung

Zielstellung

Ziel des Projekts ist der weitgehende Verzicht auf die Anwendung von FEM in teilnehmenden Diensten und Einrichtungen (Servicehäusern, ambulante Pflegedienste und WOHNpflegen) der AWO Pflege Schleswig-Holstein durch die Schulung von „FEM-Beauftragten (FEM-BA)“ und die Einführung der „Leitlinie FEM“.

Methodik

Der Erfolg des Programms wird durch eine Längsschnittstudie (Vorher-/Nachher-Messung) überprüft. Zunächst wird in Diensten und Einrichtungen der AWO Pflege Schleswig-Holstein eine Befragung durchgeführt. Folgende Aspekte werden hierbei anhand von Fragebögen erfasst: (1) Häufigkeit der Anwendung von FEM, (2) Einstellung zu FEM, (3) Belastung der Pflegenden in Bezug auf Entscheidungen über FEM. Des Weiteren wird in allen Diensten und Einrichtungen der AWO Pflege Schleswig-Holstein die Einstellung von Kund/innen, Angehörigen, Pflegenden und Betreuer/innen gegenüber FEM erfragt.

In den Diensten und Einrichtungen wird die Häufigkeit der Anwendung von FEM durch direkte Beobachtung erfasst. Anschließend werden Schulungen für Mitarbeiter/innen zur FEM Beauftragten (FEM-BA) durchgeführt und die an der Schulung teilnehmenden Einrichtungen erhalten die Leitlinie FEM sowie die zugehörigen Materialien. Die FEM-BA werden in den ersten drei Monaten durch das Studienteam begleitet und unterstützt. Zudem schulen die FEM-BA die Pflegenden in den jeweiligen Einrichtungen. Nach circa einem Jahr wird erneut die Häufigkeit der Anwendung von FEM durch direkte Beobachtung erfasst. Zudem werden im Rahmen einer Prozessbegleitung die Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen, Pflegende (Stichprobe) und Angehörige (Stichprobe) hinsichtlich der Umsetzung und Wahrnehmung des Programms befragt.

Erwartete Ergebnisse

Es werden eine deutlich reduzierte Anwendung von FEM erwartet und Erkenntnisse zur Implementierung des Programms bei einem Träger gesammelt. Darüber hinaus werden Erkenntnisse zur Umsetzung des Programms in ambulanten Einrichtungen erwartet.

 

Materialien zur Umsetzung in der ambulanten Versorgung

Ergänzende Informationen für die Broschüren

Flyer ambulant

Kontakt

Projektleitung Universität zu Lübeck                                               Projektleitung AWO Pflege Schleswig-Holstein

Univ.-Prof. Dr. phil. Sascha Köpke                                          Anke Buhl
E-Mail: Sascha.Koepke@uksh.de                                            E-Mail: anke.buhl@awo-sh.de
Telefon: 0451 / 500-5467                                                    Telefon: 0431 / 5114-155

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Anne Rahn (MScHS)
E-mail: Anne.Rahn@uni-hamburg.de
Telefon: 040 / 42838-6634


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